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Mehrgenerationentreff

„Treff“, „Mehrgenerationentreff“, „Kleine Kneipe“: drei Namen, und alle treffen sie zu. Man trifft sich hier - spontan, verabredet, zufällig; jung, alt, groß, klein; zum Klönen, Spielen, Basteln, Ausruhen.

 

Aber hier ist auch eine Kneipe. Ein Team von Gastgebern unter der Leitung von Brunhilde Heinrich und Lieselotte Herwig möchte Ihnen den Aufenthalt verschönern mit Kaffee, Tee, Säften, aber auch mit Kuchen und Suppen, alles natürlich selbst gemacht.

 

Auch wenn wir Sie gerne kulinarisch verwöhnen. Im Vordergrund steht das Wort „Treff“. Es besteht keinerlei Verzehrzwang.

 

Einige Gruppen haben auch Spaß am Basteln, sie spielen Doppelkopf, Rummy-Kub, sehen sich die Bilder an, die in wechselnden Ausstellungen zu sehen sind. Für alle gibt es Lesungen und Vorträge.

 

Einige unserer Seminare haben im Treff ihre Heimat gefunden:

So Englisch für Anfänger. Das lief so gut, dass sich das Seminar jetzt Englisch für Fortgeschrittene nennen kann.

 

Die Schreibfreunde schaffen selbst Literatur. Sie lesen in diesem Kreis ihre Werke – Gedichte, Erzählungen, Erlebtes – vor und versuchen sich durch konstruktive Kritik zu noch Höherem zu steigern.

 

Flüchtlinge verbessern in Kleingruppen ihre Deutschkenntnisse, wobei es vor allem um das aktive Sprechen geht, Grammatik lernen sie morgens in der Schule.


Öffnungszeiten des Treffs:

dienstags bis freitags von 11.00 – 17.00 Uhr

samstags von 11.00 – 13.00 Uhr

 

Ansprechpartner:

Brunhilde Heinrich,

Tel. 05181/8552577 oder 05181/9176934

Adresse:

Unter der Kirche 9,

31061 Alfeld


Was ist in der KLEINEN KNEIPE los?

"Da gibt es eine Menge zu berichten.

 

Mit dem nötigen Respekt vor den Corona bedingten Einschränkungen ist auch im letzten Jahr Leben und Bewegung in der Kleinen Kneipe gewesen.

 

Was das heißt? Zugegeben, es wirkte beinahe wie eine Auszeit für einen jeden von uns. Aber da Brunhilde Heinrich täglich hier im Haus war, konnte der Betrieb auf sparsamem Niveau weiterlaufen.

 

Wie das ging? Mit dem lautstark geäußerten „trotzdem“ nutzte das Mitarbeiterteam den Heim-Home-Office-Modus. Gedanken und Ideen konnten ausgetauscht, ausprobiert und schließlich unter sich an den entsprechenden Arbeitsplatz delegiert werden.

 

Die andauernde Pandemie brachte zwangsläufig auch eine Selbstbesinnung für einen Jeden von uns. Und was wir daraus gewannen, meinten wir, konnten wir doch auch weitergeben.

 

Wie? Wo? Womit? Brunhilde Heinrich erinnerte sich, wie gern sie Post aus der Heimat in das ferne China empfangen hatte, die das Unbehagen, die Fremdheit und Sprachlosigkeit wenigstens ein bisschen erleichterte. Wie ebenso oder schlimmer geht es den Menschen jetzt wohl in der aufgezwungenen Isolierung, in der Einsamkeit oder in der Schwäche des Alters. „Oh, da schreiben wir ihnen doch, schicken Grüße mit der Post“, kam eine spontane Antwort aus unseren Reihen. Und nun tun wir das mit viel Freude, schreiben all denen, die uns ihre Adresse zukommen lassen. Da reden wir über Persönliches und Alltägliches, über Neuigkeiten aus unserem Leben oder auch über Beschwerden. In jedem Umschlag steckt außerdem eine selbst verfasste kurze Geschichte, zum Schmunzeln, Nachdenken oder nur zur Unterhaltung. Oder auch zum gegenseitigen Austausch.

 

Es funktioniert! „POST für DICH!“ heißt das Motto und bereitet den Empfängern Freude. Und neben dem nicht zu übersehenden Arbeitsaufwand ist es auch eine Bereicherung in unserem eigenen Rentnerleben. Spaß, Freude und Stolz in dieser von Katastrophen geschüttelten Welt lässt uns dann alles Graue im Alltag ertragen.

 

Und noch etwas Besonderes läuft in den Kneipenräumen der Seniorenakademie ab. Einfach einen Aufruf zu Freunden und Bekannten geschickt mit der Bitte: „Schaut doch einmal in euren Ecken und Winkeln nach längst Vergessenem, Verstaubtem, fast Unbrauchbarem! Wir könnten vielleicht noch etwas draus machen.“

 

Schon wird in der Kleinen Kneipe der Platz noch enger. Aber mit viel Eifer machen wir uns ans Renovieren und im bescheidenen Maß auch ans Restaurieren. Unser Team ist gefordert und jeder setzt seine Gaben ein. Hier heißt nun das Motto „ARBEIT für UNS“. Planen, Ideen verwirklichen, das ist das beste Mittel gegen Frust, Unlust und Stillstand. Und es geht uns gut damit. Schauen Sie einmal vorbei! Irgendwann, so es denn möglich sein darf, planen wir einen Tag der offenen Tür. Da können Sie neben dem Schauen auch einen Schatz für sich erwerben."

 

- Brunhilde Heinrich